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ALLERGIEN und PRÄVENTION

AKTUELLES THEMA:     Heuschnupfen (Pollenallergie)

Der Heuschnupfen ist eine Allergie auf oft schon kleinste Mengen bestimmter Pflanzenpollen ( Inhalationsallergene ). Er ist saisonabhängig, d. h. in der Blütezeit dieser Pflanzen kommt es zu Niesen, Schnupfen, behinderter Nasenatmung und juckenden Augen. Etwa 11 Millionen Menschen , darunter viele Kinder, sind in Deutschland betroffen – mit steigender Tendenz. Bereits jedes 6. Kind reagiert auf Baum-, Kräuter- oder Gräserpollen allergisch.

Detaillierte Informationen finden Sie HIER. Pollenflugkalender siehe <unten>.

Folgende Themen wurden vom Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. Jugend (DAAB) erschöpfend dargestellt:

Asthma beim Kind Allergien im Säuglings-u.Kindesalter Neurodermitis b. Kind

Zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen Asthma und Neurodermitis gehört die Ernährung im Ersten Lebensjahr! 

Grundregeln für die Ernährung allergiegefährdeter Säuglinge:

  • Muttermilch so viel und lang wie möglich

  • falls keine Muttermilch verfügbar, hypoallergene Säuglingsmilch bis 4. Mon.

  • Beginn der Beikost erst im (5.) 6. Lebensmonat

  • In den ersten Monaten nur wenige, ausgewählte, einheimische Lebensmittel

  • Einzelne wenige Sorten von allen Grundnahrungsmittelgruppen genügen

  • Immer erst 3-4 Tage vergehen lassen, bevor ein neues zusätzliches Lebensmittel eingeführt wird

  • Verzichten Sie auch später so weit wie möglich auf künstliche Zusätze!

   

Quelle: Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund

Quelle: DAAB "Nahrung für den Säugling"

klicken Sie auf die Bilder!

Falls schon eine Kuhmilchallergie besteht: über die milchfreie Ernährung

Wie deckt man den Calciumbedarf bei milchfreier Ernährung? HIER

Ziegenmilch ist KEINE Alternative zu hypoallergener Spezialnahrung!       Top

Vorbeugen ist besser als Heilen, heißt der alte Präventionsspruch. Die wichtigste Voraussetzung für die Entwicklung eine atopischen Erkrankung (Asthma, Heuschnupfen, chronisches Ekzem oder Neurodermitis) ist sicherlich die vererbte genetische Veranlagung. Trotzdem gibt es einige Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeiten für solche Erkrankungen schon beim Neugeborenen zu beeinflussen (s.a. Merkblätter unten):
  • Ernährungsgrundregeln beachten (s.o.)
  • Kontakt mit Hausstaub und Schimmelpilzen minimieren
  • NO SMOKING !
  • Ein Hund als Haustier ist nach neuesten Erkenntnissen kein Risiko, sondern ein Schutzfaktor! Bei Katze ist das nicht so klar.
  • Kontakt mit traditioneller Landwirtschaft (Kuhstall ganz früh und regelmäßig!) verhindert über 40% der Erkrankungen).
  • KEINE sterile Wohnung!

MERKBLÄTTER  zur ALLERGIEPRÄVENTION (zum Download) 

                                                                                                               
  Mit diesen Anleitungen sollten sich schon eine ganze Menge von Problemen "abschießen" lassen!

Falls schon eine Stauballergie besteht, kann in vielen Fällen eine sog. ALLERGIEIMPFUNG oder spezifische Immuntherapie (SIT), früher HYPOSENSIBILISIERUNG weiterhelfen.

Sie sollte möglichst früh innerhalb der ersten 5 Jahre nach Erkennung der Allergie begonnen werden. Näheres siehe Merkblatt zur SIT. Die SIT funktioniert am besten bei wenigen auslösenden Allergenen und Stauballergien, leider nicht beim chronischen Ekzem.

Hier finden Sie auch Verhaltensregeln im Zusammenhang mit einer laufenden Immuntherapie.

Aktuelle Pollenflugvorhersage für Erding: 
  
        

POLLENFLUGKALENDER

      
 
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